Während die Bundesregierung die gesteckten Klimaziele nicht erreicht, wird anstatt sich intensiver darum zu bemühen Energie zu sparen, erstmal der 5G Ausbau mit massenhaft Geld gefördert.
Ist denen eigentlich klar, wie viel Energie 5G frisst, wenn es einfach nur da ist?
Die Frequenzen die benutzt werden haben z.T. eine recht kurze Reichweite, also müssen umso mehr Stationen her, die allein um das Feld aufrecht zu halten, in dem Mensch oder Dinge kommunizieren könnten, ohne es tatsächlich zu tun, massenhaft Strom verschwenden werden. Sobald es unter Last läuft, wird das ein Vielfaches mehr sein.
Die Gegenstücke, nämlich die Devices die kommunizieren, nicht eingerechnet, die verbrauchen auch noch mal fast so viel.
Woher kommt denn die Energie dafür, wenn wir heute schon zu wenig davon regenerativ erzeugen können um die Kohle-Dreckschleudern sofort abschalten zu können?
Finde den Fehler!
Wir brauchen das für selbstfahrende Autos?
Damit Heinz-Günters Auto mit dem besoffenen Heinz-Günter drin allein von der Kneipe nach Hause findet?
Wäre es nicht klüger, das Geld in einen effektiven und klimafreundlichen öffentlichen Nahverkehr zu stecken und diesen zum Beispiel kostenlos zu machen? (Da könnte Heinz-Günter dann mitfahren..)
Fahrradwege und das Radfahren generell zu fördern?
(Elektro-)Lastenrad statt Auto!
Spart übrigens auch Geld bei den Krankenkassen.
Autos nur noch bewegen wenn es aus irgendwelchen Gründen nicht anders geht, weil z.B. die Waschmaschine von A nach B muss. Dabei muss man ja nicht besoffen sein, also könnte das Auto dann auch von einem Fahrer bedient werden, ganz ohne 5G.
Ich werde nachher eine Anfrage ans Digitalisierungs- und Verkehrsministerium schicken und mir genaue Daten schicken lassen, wie viel Energie dadurch verbraucht werden wird und wo genau die herkommen soll. Und das werde ich dann hier und anderswo posten.
Übrigens noch einen schönen Gruß an die Freitagsdemo-Bewegung:
Finde ich toll, was ihr macht!
Noch toller wäre, wenn ihr wenn ihr das Internet nur benutzt, wenn ihr es wirklich braucht. (Netflix und so gehört sicher nicht dazu) vor allem das mobile Internet verbraucht reichlich Energie, da könnte man ein paar Kohlekraftwerke für abschalten (Genaue Daten folgen!)
Es ist auch durchaus klimamäßig sinnvoller, mit dem Fahrrad zum Second Hand Laden zu fahren um dort Klamotten zu kaufen und vorher anzuprobieren, als sich die in 5 facher Ausfertigung bei Zalando oder Amazon zu bestellen, sich per Paketdienst nach Hause schicken zu lassen und alle, die nicht passen wieder zurück zu schicken. Spart auch Verpackungsmüll übrigens!
Bücher gibts nebenher auch im Buchladen!
Tu was getan werden muss!
(Und nicht was bequem ist!)
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(Text ist zu lang für Internet-weiterklick-Lifestyle-Dummies, ganz lesen oder gar nicht!)
Was aus der alten Ökobewegung geworden ist geht auf keine Kuhhaut mehr.
Mensch, wir haben damals für ein ehrliches Leben gekämpft, wollten ehrliche Dinge essen und sahen uns selbst als Bestandteile des Ökosystems der Erde.
Unsere innere Natur selbstverständlich mit der äußeren verknüpft.
Wir wollten keine vergifteten Pflanzen aus Monokulturen und keine tierischen Produkte aus nicht artgerechter Haltung.
Wir kümmerten uns auch um unsere eigene artgerechte Haltung wollten uns von sinnlosen Dogmen befreien.
Zum Beispiel war die gute alte Ökobewegung eng verknüpft mit der Frauenbewegung, die sich damals dagegen wehrte, das Männer egal ob Manager oder Religionsfuzzies entschieden was gut für uns ist und was nicht.
Nichts an der Natur der Frau ist einem Mann unterlegen, wir holten die Geburten wieder nach Hause in die Hände von weiblichen Hebammen, wir gaben unseren Kindern die Möglichkeit wild und frei aufzuwachsen ohne in „evangelischen Kindergärten“ eingenordet zu werden.
Mit gewaltlosen Widerstand wehrten wir uns in der Friedensbewegung gegen Testosteron geschwängerte weltweite Kriegsspiele und erklärten uns bereit Kinder aus Kriegsgebieten im Irak aufzunehmen. Heute gibt es Blut und Boden-Nazi-Bestrebungen in Teilen der Ökobewegung, die Flüchtlinge mit Waffengewalt vertreiben wollen. Sowas war ein absolutes No Go damals!
Wir trugen Kleidung aus naturbelassenen Materialien und aßen naturbelassene vollwertige Nahrung. Unser Ziel war die Reintegration der menschlichen Natur in die unkontrollierten Lebensprozesse der Erde.
Und jetzt gehe mal einer in die heutigen Naturkostläden. Vegankäse aus chemisch verändertem Sojaeiweiss und Fett, Wurst aus isolierten Weizengluten (wisst ihr eigentlich wieviel Wasser und Energie die Herstellung von „Seitan“ kostet?) Hipstergetränke in PET Flaschen, Bioconvenianceprodukte und alles „total sicher“ .
Wir mussten früher vor dem Backen haufenweise Mutterkorn aus dem Bioroggen pulen, heute führt ein einziges Korn in einer 2 kg Tüte zu einem „Lebensmittelskandal“. Kein Wunder, die heutigen Hipster-Metrosexuell-Vegan Biokunden sind schlicht zu dämlich, Mutterkorn als solches zu erkennen und weg zu tun.
Viel zu sehr sind sie damit beschäftigt ihre eigene innere Natur mit allen Mitteln zu bekämpfen.
Während sie draußen Unterschriften für niedliche Kälbchen sammeln, die böse Bauern wegen der bösen Milch zu früh von der Mutter wegnehmen, stecken sie ihren eigenen Nachwuchs, kaum ist er, praktisch und convenient mit Meditationsmusik und PDA geboren, so früh es geht in eine Krippe(am besten mit Mandarin als Zweitsprache).Damit ist wieder Zeit für den Lifestyle-Beruf, den Yoga Kurs und das Kommentieren im Internet.
Ich hatte mal eine Veganerin zu Besuch, die mit hingebungsvoll Vorträge über die böse Massentierhaltung hielt (von der ich auch nichts halte und aus der ich, wenns geht, auch nichts kaufe)
Während sie so vortrug und dabei ununterbrochen irgendwas aß (Meine Güte man kann doch nicht den ganzen Tag kauen wie eine Kuh..) nahm ich ein schönes Stück Bio Rinderbrust aus dem Kochtopf und legte es vor meine (und ihre) Nase auf den Tisch um es auf Suppeneinlage-Format zu zerkleinern.
Was soll ich sagen, der Geruch des, von ihrem Körper offenbar sehr benötigten, Eiweißes lies ihr nicht nur das Wasser im Mund sondern auch ein bisschen Sabber das Kinn runter laufen. Man kann eben nicht alles kontrollieren …
Bei anderen dir im Zug gegenüber sitzenden Menschen wird alles getan um einer bestimmten Geschlechtsrolle zu genügen, völlig egal ob sie dem biologischen Geschlecht entspricht oder nicht. Wir haben früher in der alten Frauenbewegung dagegen gekämpft dass Mann und Frau bestimmte Klamotten anziehen mussten und bestimmte Berufe ergreifen.
Heute ist es ausgesprochen uncool, wenn ich, die häufig Männerkleidung trägt weil sie nach wie vor meist praktischer als Frauenkleidung ist, sich trotzdem als Frau betrachtet..Als biologische Frau, Menschenweibchen mit echter Gebärmutter und so!
„Biologisch“ oder „natürlich“ ist ein heute ein Schimpfwort, wenn es nicht vegane Lebensmittel ziert.
Missversteht mich nicht, ich habe nichts gegen Menschen, die sich in einem falschen Körper geboren fühlen und deswegen eine Geschlechtsumwandlung durchführen lassen. die gab es schon immer und das ist wohl eine Spielart der Natur. Genau wie es immer Menschen mit Klinefelter (XXY) oder Turner (nur ein X) Syndrom gab, Chromosomendefekten, die ihre Träger zu Zwittern bzw geschlechtslos werden lassen.
Ich möchte auch heute auf Grund meiner Kleidung nicht auf irgendeinem „Spektrum“ eingeordnet werden und ich möchte auch keinen ( ‚tschuldigung..) Sack in der Frauenumkleide im Schwimmbad sehen, weil sein Besitzer sich heute gerade mal so weiblich fühlt aber auf gar keinen Fall eine Geschlechtsangleichung in Erwägung zieht. Weil.. wer weiß wie der Gender-Lifestyle sich weiter entwickelt und vielleicht überMANNt ihn ja doch noch sein Testosteron, wenn sich ein 14 jähriges Mädchen neben ihm umzieht. Ab ist nun mal ab..Eine 3. Umkleide für solche Wesen die sich gerade nicht einig sind, wäre schon sinnvoll.
Anstatt mit der teuren und trendigen Elektokutsche (schon mal darüber nachgedacht, wieviel Umweltzerstörung notwendig ist um das Teil zum Laufen zu bringen?) oder des schicken Bioäthanol-SUV (für den massenhaft Spritz und Düngemittel benötigt werden um das Getreide anzubauen das dann zu Autoschnaps verarbeitet wird) könnte man ja auch mal mit dem Fahrrad oder mit Öffies zum Bioladen fahren.. Echt ? Da draußen ist Wetter, igitt und im Bus sind Menschen, würg.. die könnten Krankheiten haben..
Gibt’s eigentlich noch oder wieder, diese ehrlichen „Biomenschen“ die ihre Kinder im Dreck spielen und bei ihrer Mutter oder Großmutter aufwachsen lassen, Pullover aus Rohwolle tragen, echtes Biogemüse essen, Biomilchprodukte beim Bauern in der Nähe mit dem Fahrrad einkaufen und sich ab und zu mal ein ehrliches Stück Fleisch von einem artgerecht gehaltenen oder gejagtem Tier gönnen?
Dabei kraftvoll und fröhlich sind, ihre eigene Klimapolitik machen, sich für Naturwissenschaft genauso interessieren wie für die spirituellen Werte fremder Völker oder ferner Vorfahren ode rihre eigenen Wahrnehmungen? Die genau so wenig an Verschwörungstheorien glauben, wie an die Lifestyle-Versprechen von Internethändlern und internationalen Firmenkonsortien?
Eigenes Gehirn, biologischer Körper mit biologischen Bedürfnissen? Echtes Leben statt Cyberkreationismus? Ehrlicher respektvoller Diskurs statt Hater-Philosophie?
Kommt, lasst uns eine neue Bewegung gründen!
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Momente überall.. Kräuter-Momente auch in meinen Jahreskursen (erstaunlich wie wenig Wissen hängenbleibt..) Es fällt den Leuten zusehends schwer, sich dauerhaft auf irgendwas einzulassen. Momente hier und da, aber Zusammenhang, Ausdauer, Entwicklung, Verpflichtung scheinen nicht mehr wichtig zu sein. Die Menschen sind zerstreut und unkonzentriert und gucken dauernd auf ihre Handys. Gibt es eigentlich noch Lebensinhalt, Berufung und Konsistenz irgendwo?
Ich fühle mich manchmal wie ein Dinosaurier mit meinem Jahrzehnte lang zusammengetragenen Wissen.
Warum ich keine Youtube-Videos mache, wurde ich neulich gefragt. Weil sich das, was ich vermittele nicht in Momente und Sequenzen packen lässt, deswegen. Und weil ich auch keine Lust habe schnell vergänglichen Müll zu produzieren.
„Aber–man kann sich das ja alles gar nicht merken“ ist etwas das ich oft am Ende einer 90 min Führung höre. Was wird denn erwartet, dass man in 1,5 Stunden Wissen erwirbt, für das man normalerweise jahrelang lernen muss?
Die 90 min Führungen sind Schnupperkurse, erste Bekanntschaften mit der Materie. Man kann gucken ob es eine(n) wirklich interessiert.
Wer etwas bei mir wirklich lernen will, muss sich auf Jahreskurse einlassen, wenn man nach 20 Terminen die Prüfung bestehen will, muss man zusätzlich zu Hause lernen, ein Bestimmungsbuch zur Hand nehmen und zwischendurch selbst los gehen. Man muss sich klar sein, dass das nur Sinn macht wenn man sich die Zeit nimmt regelmäßig dabei zu sein.
„Kräuter-Momente“ mit Handy in der Hand habe ich nicht im Angebot, allein deswegen nicht, damit meine Kursteilnehmer sich nicht versehentlich vergiften.
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Das ist so eine Frage die mir ab und zu gestellt wird. Ich bin ja selbst naturreligiös, betrachte die Erde als beseelte und intelligente Mutter allen Seins, sehe in den verschiedenen Pflanzen Wesen, die nicht nur botanische Merkmale haben, sondern wirkliche Individuen sind. Bin also eine Hexe
Die meisten anderen Kräutermenschen die ich kenne, sehen das zumindest ähnlich.
Man kann sich doch auch nur mit Inhaltsstoffen und botanischen Eigenschaften beschäftigen oder?
Klar kann man, man kann auch seinem Partner einen Computerausdruck seines Hormonstatus aus dem Medizinlabor überreichen um zu beweisen, dass man ihn liebt.
Wenn das dann komisch ankommt, muss man sich aber nicht wundern..“Rote Rose“ funktioniert irgendwie besser.
Im Gegensatz zur Botanik oder Pharmazie, deren Erkenntnisse ich natürlich auch sehr gerne aufnehme und an meine KursteilnehmerInnen weitervermittele, beinhaltet die Tätigkeit einer Kräuterfrau oder wie ihr das nennen wollt, auch solche Dinge, die ich mal die psychischen Eigenschaften der Welt nennen will.
Rosen z.B. kann man botanisch genau zuordnen und kennt ihre pharmakologischen Wirkstoffe etc. aber sie sind auch Symbol der (sexuellen) Liebe, haben romantische Bedeutung, werden als schön und beglückend empfunden. DAS sind auch ihre Eigenschaften und sie sind nicht weniger wahr oder bedeutend als diejenigen, die wir mit naturwissenschaftlichen Mitteln herausfinden können. Und deswegen kommen sie samt Geschichten und inneren Bildern eben auch auf meinen Führungen vor.
Sich auf der psychischen Seite der Natur auszukennen ist Sache der Schamanin, sich auf der materiellen Seite auszukennen ist Sache der Wissenschaftlerin. Um sich also in der Natur als Ganzes auszukennen muss man beide Fähigkeiten haben, deswegen kommen sie bei uns wohl so häufig gemeinsam vor.
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Trennen im digitalen Zeitalter, darf man das?
Ich werde zuweilen angemeckert, dass ich mich auf meinen Seiten nicht persönlich zu Markte trage, es nicht zig Fotos von MIR gibt, sondern nur von meinen Sachen , von dem was ich mache. (Die Selfiekultur ist nicht so meins btw..)
Es ist eine lästige Unart geworden, zusammen mit Produkten und Dienstleistungen gleich den Erzeuger/Dienstleister mit kaufen zu wollen. Da will man wissen warum und von wem jemand geboren ist, wie seinen Kindheit war, wer seine Freunde sind, was er isst, wählt oder glaubt… und regt sich 5 min später darüber auf, dass Facebook, Twitter etc Datenkraken sind, die keinen Respekt vor der Privatsphäre haben.
Finde den Fehler..
So also:
Ich bin Dienstleisterin, indem ich Kräuterkurse, Seminare etc anbiete, bzw als Journalistin drüber schreibe und meine Texte an Verlage verkaufe. Das ist mein Beruf, damit verdiene ich ALL mein Geld. Also kein Hobby, neben irgendwas Anderem (weswegen es auch keine 3 Stunden Wanderungen für 5€ bei mir gibt) Ich weiß, was ich tue und gehöre zu den recht kompetenten Menschen auf diesem Gebiet, sonst wäre ich nicht erfolgreich. Professionelles Handeln nennt man das.
Ich habe ein Privatleben, eine Familie, wähle eine Partei, glaube an etwas und habe Lieblingsessen etc.
Das hat aber nichts mit meinem Beruf zu tun, deswegen wird es nicht auf meinen Seiten Prospekten oder sonstwo erwähnt. Privatsphäre nennt man das.
Wer ein Problem damit hat, dass ich nicht gewillt bin, diese Dinge öffentlich zu machen, oder damit, dass ich normalerweise keine Kurse auf meinem Grundstück abhalte (auf dem auch meine Familie wohnt, die ich nicht ungefragt zum Bestandteil meines beruflichen Handelns mache) und ich keine Optionen biete, unangemessene Neugier zu befriedigen, der wird ja nicht gezwungen, irgendwas bei mir zu lernen.
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Wegen der neuen Datenschutzverordnung und wegen des exzessiven Spamaufkommens, werden in den nächsten Tagen, soweit noch nicht geschehen, alle „Kommentarfunktionen“ auf meinen Seiten disabled.
Wer etwas kommentieren will, kann das per Email tun.
]]>Ihr seht auf dem Foto die dunkelgrünen weit ausgefalteten Bärlauchblätter, die schon Knospen aus ihrer Mitte treiben. Die heller grünen irgendwie zusammengedrehten Blätter sind Maiglöckchen. Daran kann man sie beide gut unterscheiden. Bärlauch hat niemals, auch nicht beim frischen Austrieb, der eh weit vor dem der Maiglöckchen liegt, so einen zusammengedrehten Habitus und auch keine papierartige Scheide unten. Irgendwann falten sich natürlich auch die Maiglöckchen ganz auf, aber dann haben sie auch schon die typische Knospe, die sich vom der der Bärlauchs deutlich unterscheidet.
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